Vom Blues zum Bluesrock

Bluesrock ist letztendlich die Verbindung von tradierter Blues und damals aufkommender Rockmusik. Die Anfänge des Genres gehen auf Mitte der 1960er Jahre zurück, als Bands wie die Rolling Stones, Fleetwood Mac, John Mayall und viele andere von Bluesmusikern wie Elmore James, Howlin’ Wolf, Robert Johnson und Muddy Waters beeinflusst und beeindruckt waren.

Die wichtigsten Vertreter dieses Genres in den Sechzigerjahren waren Cream, Fleetwood Mac, Jeff Beck und Jimmy Page von den Yardsbirds, Jimi Hendrix, Rory Gallagher, Led Zeppelin  und Chicken Shack, nebst vielen weiteren Bands und Musikern.

 


„Gitarrensoli und Riffs“

 

Die wichtigsten Unterschiede zum althergebrachten Blues waren die stärkere Verzerrung der Gitarren, das Hauptgewicht auf Gitarrensoli und die härtere und rifflastigen Spielweise.

Ein Vorläufer und Wegbereiter war der Sänger und Gitarrist Alexis Korner mit seiner Band „Blues Incorporated“. Bei ihm spielten über die Jahre  unter anderen Charlie Watts, Jack Bruce und Ginger Baker.

Gitarrist, Keyboarder und Sänger John Mayall war der andere wichtige Wegbereiter, dessen Band hiess „The Bluesbreakers“. Hier spielten Namen wie Eric Clapton, John McVie, Mick Fleetwood, Jack Bruce, Peter Green oder Mick Taylor mit.

Cream, Led Zeppelin, Colosseum  oder die The Jeff Beck Group waren die Blaupause für Bluesrockbands, bei denen Sänger und Gitarristen die Hauptakteure sind.

Eine Beschleunigung der Popularität erreichte der Bluesrocks durch den Gitarristen und Sängers Jimi Hendrix.  Er revolutionierte das Spiel der Gitarre und war ein Gegensatz zu Eric Clapton, der den Blues eher puristisch spielte.

All diese stilbildenden Bluesmusiker schöpften aus dem breiten Repertoire an Bluesklassikern. Am meisten Interpretationen gibt es wohl von Willie Dixon Kompositionen, die von vielen adaptiert worden sind.


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