Blue Notes - Was den Blues ausmacht

Ein wichtiges Element des Blues ist der Einsatz von „Blue notes“ in der Melodie. Blue Notes sind Töne die leicht unter dem „richtigen“ Ton gespielt werden. Während man das auf temperierten Instrumenten wie dem Klavier nicht spielen kann, eignet sich vor allem die Gitarre hervorragend dazu. Man zieht dazu eine Saite hoch zum nächsten, resp. übernächsten Ton, aber nicht ganz, sondern bleibt ein wenig darunter. Wie viel darunter, das ist oft Geschmacksache und jeder Interpret hat da seine Vorlieben. Die zweite Möglichkeit - nebst dem geschilderten „Bending“, besteht im „Sliding“.

 


„Blue(s) Notes“

 

Auch im Gesang finden die Blue Notes natürlich ihre Verwendung und machen erst den Charme und das Bluesfeeling aus.

Primär wendet man die Blue Notes  für die kleine Terz, die kleine Septime und die verminderte Quinte (Tritonus) an. Die Terz intoniert man zwischen kleiner und großer Terz. Die Septime wird zwischen kleiner und großer Septime oder zwischen großer Sexte und kleiner Septime nahe der für den Blues typischen Naturseptime intoniert. Die Quinte als Blue Note wird meist zwischen verminderter und reiner Quinte intoniert.

Die Blue Notes werden jedoch nur für die Melodie angewendet und nicht für die Harmonie wie die Akkorde. Man wendet die Blue Notes sowohl bei Moll wie bei Dur an.


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